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Tach aus Potsdam!

„Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.“

— Friedrich II., König von Preußen

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Potsdam … eine Insel

„Daß gantze Eylandt mus ein paradies werden“, schwärmte Johann Moritz von Nassau im Jahr 1664. Der Berater des Großen Kurfürsten von Brandenburg in Fragen der Architektur und Gartengestaltung empfahl Friedrich Wilhelm, auf der “Insel Potsdam“ nahe Berlin eine weitere Schlossanlage zu errichten. 

Die folgenden Herrscher in Brandenburg-Preußen führten den Ausbau „der Insel Potsdam“ nach und nach zur prächtigen Residenzstadt fort.

1833 entwarf der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné für Potsdam und dessen wasser-, hügel- und waldreiche Umgebung dann einen „Verschönerung-Plan“: Unterstützt von König Friedrich Wilhelm IV. schuf Lenné eine weiträumige Kulturlandschaft mit zahlreichen Schlössern Parks, Gärten, Aussichtspunkten und jeder Menge Sichtachsen.

Damit legte er die Basis für die heutige Welterbestätte.

Seit dem Jahr 1990 stehen die „Parks und Schlösser von Potsdam und Berlin auf der UNESCO- Liste des Natur-Kulturerbes der Menschheit – betreut, gepflegt und bewahrt seit 1995 von der neu gegründeten SPSG (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg).

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#DigitalNavigator 2020

Spannende Impulsvorträge – innovative Workshops – digitale Erlebnisstationen

Der Titel der Veranstaltung am 13. Februar 2020 klang spannend. Und vor der Haustür war sie auch noch, was in dem kleinen Werder (Havel) – vor den Toren Potsdams – ja nicht täglich der Fall ist.

Staatssekretär Hendrik Fischer, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, beim Grußwort (Foto: Digitalwerk)

Denn initiiert und durchgeführt wurde der #DigitalNavigator 2020 von dem seit einem Jahr bestehenden Digitalwerk, Zentrum für Digitalisierung in Handwerk und Mittelstand –  zu finden direkt am Bahnhof von Werder. Unterstützt wurde die ganztägige Veranstaltung vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Cottbus, der IHK Potsdam, der Handelskammer Potsdam und sechs Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren der Förderinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) „Mittelstand digital“.

Dementsprechend hochrangig war die Reihe der Redner, die im vollbesetzten Digitalwerk  Grußworte entrichteten:

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg

Dr. Philipp Birkenmaier, Leiter des Arbeitsstabes Mittelstandsstrategie des BMWi

Prof. Dr. Dr. Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam

Robert Wüst, Präsident der Handelskammer Potsdam

 „Es ist wichtig, dass Digitalisierungsprozesse in den Unternehmen von Anfang an zusammen mit den Mitarbeitenden umgesetzt werden. Die Kompetenzzentren sind wichtige Anlaufstellen, denn sie machen Digitalisierung anfassbar“, so betonte Staatssekretär Fischer die Relevanz der im Land Brandenburg inzwischen schon an diversen Standorten umgesetzten Initiative.

Der Fokus des #DigitalNavigator 2020 lag dann nach zwei Impulsvorträgen des Hamburger Co-Founders von China Briefs.io  Björn Ognibene und Prof. Dr. Jochen Scheeg zum Thema „Digitalisierung – Vom Suchen und Finden von Trends“ (umfasste u.a. IoT, AI und Blockchain-Fragestellungen) auf sieben Workshops, in denen digitale Lösungen und Trends für Unternehmen aus Mittelstand und Handwerk vorgestellt wurden: unter anderem zum  Online Marketing, den Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality (insbesondere mobile betriebliche Qualifizierungen und mittels Holo-Lens genutze Montageprozesse), aber auch zu den Möglichkeiten, mit Lego® Serious Play® Vertrauen in die Digitalisierung aufzubauen.

Prof. Dr. Jochen Scheeg über das „Suchen und Finden von Trends bei der Digitalisierung“ (Foto: Digitalwerk)

Denn das Vertrauen in die Digitalisierung am Arbeitsplatz ist in Deutschland durchaus noch ausbaufähig – vor allem in der Altersgruppe, die derzeit das Gros der Mittelstandsbetriebe führt. Digital Natives mögen es da leichter haben, doch bei einem kleineren oder mittleren Handwerksbetrieb, wie es sie zahlreich im Land Brandenburg gibt, kann man digitales Know-how noch nicht von vornherein voraussetzen.

Genau hier sehen die engagierten Teammitglieder des Digitalwerks in Werder um Geschäftsführerin Michaela Scheeg sowie Prof. Dr. Jochen Scheeg vom Institut für Innovations- und Informationsmanagement der Technischen Hochschule Brandenburg (Havel) auch ihre Zielsetzung:  „Digitalisierung erlebbar machen“. Und Handwerker und Mittelständler fit machen für die Herausforderungen der „Arbeit 4.0“.

Dementsprechend konnten die Gäste während der Veranstaltung an zahlreichen Erlebnisstationen der Kompetenzzentren und des Digitalwerks  diverse digitale Technologien selbst testen und sich mit den jeweiligen  Fachexperten austauschen. Beteiligt haben sich dabei folgende Kompetenzzentren:

Gemeinsam digital

4.0 Kompetenzzentrum Cottbus

Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft

Kompetenzzentrum Usability

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum e-Standards

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation

Institut für Innovations- und Informationsmanagement

Das Team des #DigitalNavigator 2020 (Foto: Digitalwerk)

Fazit: Solche Veranstaltungen wie den DigitalNavigator 2020, die den Menschen am Arbeitsplatz die Digitalisierung nahebringen und ihnen „die Scheu nehmen“ vor all den Innovationen, die bereits bestehen sowie künftig die Arbeitsprozesse transformieren, sind enorm wichtig. Gut, dass das Land Brandenburg  Digital-Initiativen fördert.

Nun muss man sich vielleicht nur noch „selbst einen Ruck geben“ und „die Digitalisierung ausprobieren“. Und das kann – wie bei der Veranstaltung in Werder (Havel) – sogar richtig Spaß machen.

Weitere Infos und Kontakt
Digitalwerk, Zentrum für Digitalisierung in Handwerk und Mittelstand, Eisenbahnstraße 109, 14542 Werder (Havel)

Telefon 03327 56 58-15
Email: info@digital-werk.org

Web: http://www.digital-werk.org

Das Digitalwerk ist ein Projekt des Instituts für Innovations- und Informationsmanagement (IIIM), ein An-Institut der Technischen Hochschule Brandenburg. Es unterstützt durch Workshops und Veranstaltungen kostenlos die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen in Brandenburg.

An Erlebnisstationen kann man digitale Technologien für das Handwerk und den Mittelstand kennenlernen. Hier können unterschiedliche digitale Lösungen selbst anhand von Praxisfällen ausprobiert und gemeinsam durchgespielt werden. So können technische Aspekte einer Lösung im Detail erlebt und hinterfragt werden.

Vortrag zu AR, also Augmented Reality, beim #DigitalNavigator 2020
(Foto: Digitalwerk)

An den Workshops und Veranstaltungen können die Unternehmen kostenfrei teilnehmen. Von digitalen Einstiegslösungen bis zu innovativen Branchenlösungen können Unternehmen erfahren, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Neben Halb- und Ganztagsformaten gibt es auch kurze „Digital to go“Formate: Hier wird eine digitale Lösung, beispielsweise Personalplanung, E-Rechnung, 3D-Druck oder Kundendatenverwaltung, in nur 15 Minuten erklärt.  

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Von Dschungelnymphe und Orchideenmantis

Was sehen Sie hier? Eine wunderschöne Orchidee? Richtig.

Aber nicht nur …

Denn bei genauer Betrachtung werden Sie vielleicht an der Knospe rechts ein filigranes Tierchen entdecken. Ja, sie ist perfekt getarnt, diese Orchideen-Mantis. Und zu bewundern ab 14. Februar 2020 in der Tropenwelt der Biosphäre Potsdam.

Auf der Reise durch die magische Tropenwelt kann man entlang der dichten Urwaldpfade herrliche Orchideen in allen Formen und Farben entdecken – darunter Frauenschuh, Vanda und diverse Sonderformen.

Und eine fantastische tropische Tierwelt: Auf 5.000 Quadratmetern beherbergt die Potsdamer Biosphäre über 144 Tierarten zu Wasser, zu Lande und in der Luft – von A wie Anemonen – ja, auch sie sind Blumen-Tiere – bis Z wie Zebrafink.

Schauen Sie mal …

Die geheimnisvolle Tropenwelt in der Biosphäre Potsdam befindet sich am Volkspark in der Georg-Hermann-Allee 99.

Von 14. Februar bis 28. März liegt der Fokus auf den Orchideen-Präsentationen und -Workshops.

Weitere Infos und Event-Programm: http://www.biosphaere-potsdam.de

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Agenten auf der Spur

Potsdam! Mittendrin im Land Brandenburg. Mittendrin „im glorreichen Preußen des Alten Fritz“. Und nur wenige Meter über die Havel rüber nach Berlin in den südwestlichsten Stadtteil Zehlendorf. Der Weg führt über eine Brücke, von der jeder schon mal etwas gehört oder im Kino gesehen hat: die Glienicker Brücke.
Zu Zeiten des Kalten Kriegs diente das nur wenige Meter lange, eiserne Brückenkonstrukt mehrfach zum Agentenaustausch zwischen den USA und der UdSSR.

Na, wenn das nicht spannend klingt! So spannend, dass die Glienicker Brücke immer wieder Originalschauplatz für Filme wurde: So erscheint sie in John le Carrés „Der Spion, der aus der Kälte kam“ im Jahr 1966, wenn auch nur schemenhaft, in Schwarz-Weiß.

2015 ist sie in dem bekannten Hollywoodsteifen „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ von Steven Spielberg die gut ausgeleuchtete Hauptlocation.

Am 10. November 2019 wird sie dann um 18 Uhr wieder in magisch-gleißendes Licht getaucht – anlässlich des 30. Jahrestags der Brücken-Öffnung nach Jahrzehnten des Kalten Kriegs zwischen Ost und West.

10. November 2019, 18 Uhr: Vor 30 Jahren wurde die Glienicker Brücke wieder geöffnet. Potsdam und Berlin feiern dieses denkwürdige Datum gemeinsam.

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Schön, dass Sie hier sind

Herzlich willkommen auf http://www.potsdam-aktuell.com

Als langjährige Redakteurin möchte ich Ihnen auf diesem Weg Brandenburgs Landeshauptstadt vorstellen. Mit allem, was diese Kapitale in Ostdeutschland, nur einen Katzensprung von Berlin entfernt, mit ihren derzeit 180.000 Einwohnern ausmacht.

Und das ist jede Menge: Zeitgeschichte, Kunst, Kultur, Kulinarik, Politik und Sport – vor allem „zu Wasser“. Denn Potsdam ist eigentlich eine Insel. Aber dazu später mehr …

Schloss Babelsberg (gesehen bei Topkart & Terra Nostra)
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Das bin ich …

Print- und Online-Redakteurin, die viele Jahre „unter Wasser“ aktiv war – im eigentlichen wie übertragenen Wortsinn.

Getauscht habe ich schließlich nicht nur den Redaktionsschreibtisch, sondern gleich ein ganzes Bundes-Land. Durch meinen Umzug von Bayern nach Brandenburg.

Klingt ungewöhnlich? War es auch.

Denn vieles war bzw. ist auch jetzt noch neu für mich. Doch das ist gar nicht schlecht. Denn „mit neuen Augen“ sieht man mehr …